Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich im letzten Jahr nicht nur eine Vorliebe für Gin entwickelt habe, sondern darüber hinaus ein Riesenfan des Berlin Dry Gin von Berliner Brandstifter bin. Der Berliner Vincent Honrodt führt seit nunmehr 7 Jahren eine Familientradition weiter. Schon sein Urgroßvater brannte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts edle Brände aus Getreide und Zuckerrüben aus der Region nahe Berlin. Honrodt, der sich berufen fühlte, diese Tradition wieder aufleben zu lassen, vermisste in der Spirituosenwelt einen Brand seines Geschmacks. So fackelte er (nicht) lange und entwickelte nach dem Vorbild der Familienspirituosen einen eigenen, ganz neuen Brand, den Kornbrand. Schon sehr bald hatten die Berliner Brandstifter eine weitere Vision: sie wollten einen zu Berlin passenden Gin kreieren. Ein Gin, der nach einem sorglosen Tag im sommerlichen Berlin schmecken würde. Gesagt, getan. 2013 wurde das Sortiment um den Berlin Dry Gin erweitert. 

Die Geschichte einer Liebe:
Nachdem ich in der Braunschweiger Bar meines Vertrauens, der Deans Nightbar, hoffnungslos dem Gin verfiel, wollte ich meine heimische Minibar natürlich ebenfalls um den wunderbaren Wachholderschnaps erweitern. Also lief ich zum benachbarten Fachhändler, der Weinhandlung Knigge, um mich dort vom überwältigenden Angebot an Gin-Sorten beeindrucken zu lassen. Mein schweifender Blick blieb augenblicklich bei der in schwarzem Seidenpapier eingeschlagenen Flasche Gin hängen. Die weißen Lettern auf der Verpackung sprangen mir förmlich entgegen. “Berliner Brandstifter”. Meine Wahl war getroffen und – zugegeben – ich hatte mich nicht durch ein Tasting zu der Kaufentscheidung durchringen müssen, es war diese “Liebe auf den ersten Blick”, bei der nur das Aussehen ausschlaggebend ist. Als Berlinerin in Braunschweig lebend einen Gin aus der Heimat mein nennen zu können, besser passen konnte es einfach nicht. Zuhause angekommen kamen wir näher ins Gespräch und der Berlin Dry Gin hatte mich schon beim “Hello”. Die Geschmackskomposition aus Wacholder, Frühling, Meeresbrise und dieser herben Süße, ließen mich dem Brandstifter endgültig verfallen. So genossen wir gemeinsam die Sommermonate, gingen feiern, verbrachten gemütliche laue Sommerabende im Park und fuhren zusammen ans Meer. Als es kälter wurde sahen wir uns seltener. Aber die Flamme der Liebe, die uns verband, lodert bis heute. Und mit einem Blick nach draußen spüre ich, dass unsere gemeinsame Zeit wieder naht. Der Frühling ist da. Und mit dem Frühling machen wir uns bereit, für neue gemeinsame Abenteuer.

Wie ein solches Abenteuer im #frühling2016 aussehen kann, zeigen die Berliner Brandstifter jetzt zusammen mit George R. “Berliner Frühlingswabe” nennt sich die Kreation, die auf Basis des mit Sechuan Kresse infusionierten Berlin Dry Gin mit Zitronensaft und Honigsirup geschmacklich den Frühling einläutet. Ich kann es kaum erwarten, diesen Drink in der ersten Frühlingssonne genießen zu können. Was meint Ihr?

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