Stell Dir vor, Du triffst auf einen Menschen. Wie aus dem Nichts. Unverhofft. Dieser Mensch, er entfacht bei Eintritt in Dein Leben einen Tsunami noch nie dagewesenen Ausmaßes an Freude, Spaß und Glück. Du wirst überrollt von einer Riesenmörderwelle. Sie erfasst Dich und reißt Dich mit. Und Du lässt Dich mitreißen. Die Welle ist sensationell. Eine jener Wellen, auf die Du nie zu hoffen wagtest. Weil Du die eigentlich nur aus den abgegriffenen Groschenromanen kennst. Die, die einst im Korb neben dem unverschämt bequemen Ohrensessel Deiner Oma lagen. Surrealistische Erzählungen für paar Pfennige. Glück für einen blendgranatös kurzen Moment. Aber dieser hier, er ist real. Und Du kneifst Dich, um noch mal sicherzugehen, bevor Du untertauchst. Eintauchst. In diese Welt, in der alles möglich scheint. Simpel erscheint. Dieser Mensch spricht die Dinge aus, die Du denkst. Er macht Gesten, die Du nur von Dir kennst. Solche, bei denen Andere oft die Augen verdrehen. Weil sie Dich dann für infantil halten. Und sie nie verstehen werden, dass es das Kostbarste ist, das Kind in Dir zu beschützen und immer dann gewahr werden zu lassen, wenn der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Der Peter Pan in jedem von uns. Du bist hingerissen und allzu oft kommt es Dir vor, als schautest Du in einen Spiegel. Das wunderschön ehrliche Lachen. Es steckt Dich an und lässt Deinen Körper zu einer einzigen endorphinen Achterbahn werden. Rollercoasterride. Ohne Sicherheitsgurt. Aber darüber denkst Du gar nicht nach. Du bist viel zu sehr berauscht von Deinem Gegenüber, das irgendwie so gar nicht Dir gegenüber, als doch vielmehr mit Dir auf derselben Seite steht. Und Ihr treibt weiter durch diese Welt, die wie für Euch geschaffen scheint, da sie Euch in den Dingen vereint, die Ihr zu sehen fähig seid. Für die Andere oft blind sind. Ihr teilt Gedanken, Gefühle, den Irrsinn in Euren Gemütern und gebt Euch einander her. In schierer Harmonie. Leuchtend. Ein nicht enden wollender Seelentanz. Und die Nacht ist jung. So jung wie Eure gemeinsame Welt. Jung und doch reich an Erfahrungen, die ihr Euch zu eigen und nicht zum immer kritischen Türsteher davor macht. Ihr atmet all die Schönheit in ihren Farben, in ihren Tönen und Geschmäckern in Eure Bäuche ein. Es gluckst. Ihr kichert. Erfreut Euch an der Wohltat und kostet alle ihre Facetten aus.
Ein Horsd’œuvre der Glückseligkeit.

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